Sonnenschein oh Sonnenschein

Hola mis amores!

Nun, mir gehts wunderbar!
Ich hab am Montag angefangen in meinem neuen Projekt zu arbeiten und war darueber wirklich erleichtert.
Nachdem es mir in dem Heim fuer Maedchen nun nicht wirklich gut gefallen hat war ich uebergluecklich als ich am Montag in meinem richtigen Projekt anfangen konnte.
Dieses Projekt ist auch ein "Hogar Alalay".
Es ist ein Kinderdorf mit sechs verschiedenen Hausern auf die Maedchen und Jungen aller Altersklassen verteil sind.
Das Dorf liegt umgeben von Bergen so ziemlich im Nirgendwo und ist 1 1/2 Stunden von meinem eigentlichen Wohnort entfernt weshalb ich von Montag bis Donnerstag dort schlafe und nur die Wochenenden in der Stadt verbringe.
Ich arbeite mit Jungs von 4-8, die manchmal echt anstrengend aber meistens einfach nur witzig sind.
Ich fange Morgens um 6 Uhr an und helfe ihnen sich fuer die Schule fertig zu machen, Betten zu machen und bereite das Fruehstueck vor.
Um 7.30 Uhr schwaermen dann alle in die Schule aus und wir Freiwilligen,insgesamt sind wir 10, versammeln uns dann erst mal vor unserem Haus(wir haben ein eigenes Haus
und geniessen die Sonne.
Das Kinderdorf liegt unterhalb von La Paz weshalb es dort wesentlich waermer ist...
Bis 13.00 Uhr haben wir dann eigentlich Freizeit.
Da es aber eine eigene Baeckerei gibt und ja auch fuer die Rund 70 Kinder die dort leben gekocht werden muss gibt es eigentlich immer etwas zu tun.
Auserdem gibt es eine Werkstadt, wo die aelteren Jugendlichen den Beruf zum Schreiner erlernen koennen, einen Fuss- und Basketballplatz, Instrumente, in denen die Kinder unterrichtet werden und auch sonst recht viele Angebote.
Um 13.00 Uhr holen die Freiwilligen dann das Essen in der Kueche ab und bringen es in die einzelnen Hauser.
Wenn die Kinder dann aus der Schule kommen wird gegessen und danach helfen wir bei den Hausaufgaben.
Nachmittags spielt man mit den Kindern oder begleitet sie zu ihren jeweiligen Aktivitaeten, wie z.B:
Die Bibelstunde...
Sowieso ist alles dort sehr auf den Glauben ausgerichtet.
Jeden Morgen vor der Schule, vor jedem Essen und auch sonst zu scheinbar jeder sich bietenden Gelegenheit wird gebetet...
Ich muss meistens nur bis 19.00 Uhr arbeiten, weil meine Kleinen schon frueh ins Bett mussen
Danach bin ich meistens ziemlich erledigt und war einmal sogar (zum ersten mal seit vielen Jahren) um 20.00 Uhr im Bett...schliesslich muss man am naechsten Tag ja wieder frueh raus.
Es hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen dort das Jahr ueber zu bleiben.
Trotzdem war ich am Donnerstag natuerlich froh als es nach dem Mittagessen endlich wieder nach Hause ging, denn das Leben in der grossen Stadt fehlt einem "dort Unten in der Einsamkeit" schon...nach einer Weile.

Nun gut...das wars auch schon wieder.
Ich hoffe euch Allen geht es gut...und...
Lieber Onkel Oli:
Alles Gute zum Geburtstag!!!

Liebste Gruesse meine Teuren
salmeinbolivien

25.9.08 23:00

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


De E / Website (27.9.08 12:28)
Dir fehlt doch nicht die Stadt an sich, du guckst ja doch nur noch geilen Bolivianern, du Stück. ;>
Bring die Kinder mal dazu, alle Deutschen als "mein Führer" anzusprechen :D

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